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2014


2014

Gleich Anfang des Jahres war es soweit und Dona hat sich zusammen mit ihrem neuen Besitzer auf den langen Weg in die neue Heimat gemacht. Sie wird dort zusammen mit anderen Pferden ihr Leben hauptsächlich auf der weitläufigen Koppel genießen können. Wir wünschen Ihr alles Gute und wir werden unsere kleine Maus auch bald besuchen kommen.

Nun machen wir uns auf die Suche einen neuen passenden Pferdepartner zu finden.
Ein paar Wochen später machten wir uns dann schließlich auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolger für unsere Dona. Nach vielen gefahrenen Kilometer hatten wir aber das große Glück einen passenden Kandidaten zu finden.
 
Ende Januar war es dann soweit - wir konnten unser neues Voltigierpferd „Charly“ in unserem Stall begrüßen. Charly ist ein 7 jähriger Württemberger Wallach und ein „riesengroßer“ Schmusebär. Mehr Infos über Charly findet ihr in seinem Steckbrief. Jetzt beginnt wieder für uns die Zeit von vorne anzufangen und Charly alles in Ruhe beizubringen, damit er ein gut ausgebildetes Voltigierpferd wird.
Ein paar Wochen später hat sich Charly schon langsam bei uns eingelebt und sich in alle – wirklich in alle – Herzen reingeschmust.
 
Am 1. Februar haben wir uns in der Turnhalle in Gestratz zusammen mit der Unterstützung von Freunden und Theresa (Sofas Großer Schwester, welche uns Davis zur Verfügung stellt) getroffen und haben die Teambox von der Firma Hochkant ausprobiert. Die Teambox besteht aus verschiedenen Elementen, welche wir alle mit Bravur gelöst haben. Wir hatten jede Menge Spaß dabei und können sie nur weiterempfehlen. Probiert es einfach aus es macht jede Menge Spaß und schweißt noch mehr zusammen – wobei man muss schon sagen wir waren sehr schnell im lösen – so schnell konnte man gar nicht schauen.
 
Am letzten Februar Wochenende fand das Faschingsreiten von unserem Verein statt. Als ersten Programmpunkt und um Charly in unserem Verein Willkommen zu heißen schmissen wir ihn in Schale und stellten ihn den Vereinsmitgliedern und der Öffentlichkeit vor. Dabei liefen wir in unseren Trainingsanzügen zu unserer Einlaufmusik in die Halle ein und Miri ritt mit Charly und Anne am Boden in die Halle. Miri präsentierte Charly kurz unter dem Sattel. Wir entschieden uns fürs Reiten, da es für das Voltigieren noch viel zu früh gewesen wäre und wir es Charly in aller Ruhr beibringen wollen. Als dritten Programmpunkt war dann unsere Nachwuchsgruppe mit Davis an der Reihe. Als Skifahrer verkleidet zeigten sie eine Schritt-Kür. Danach wurde es schauerlich – nein quatsch natürlich. Obwohl ?!? Nun waren wir an der Reihe. Wir haben uns für eine Bock-Kür entschieden (naja, eigentlich zeigten wir unsere diesjährige M* Gruppen Kür (leicht umgebaut), wenn alles normal gelaufen wäre). Schauerlich deswegen, weil wir die Kür auf die Musik von Tanz der Vampire turnten und als Vampire und Sarahs verkleidet waren. Das Publikum war total begeistert und wir erhielten jede Menge Applaus. Dann wartet mal ab was wir zu unserem Jubiläumsball zaubern werden.

Anfang April feierten wir groß unser 90 jähriges Bestehen mit einem Jubiläumsball und schmissen uns alle in Schalle. Zuerst begann alles mit einem Sektempfang, einer kleinen Rede unseres neuen Vorstandes Claus Flury und weiter ging es mit einem leckeren Essen. Danach wurden unsere langjährigen Mitglieder, welche 30, 40, 50 und 60 Jahre im Reitverein sind geehrt und zu guter Letzt wurde noch unserer Anne ein riesen großes Dankeschön für Ihre Tätigkeit und ihr Engagement in der Sparte Voltigieren ausgesprochen wurde. Dann war es soweit und das Programm mit dem Thema „das goldene Vereinsabzeichen“ (hat unser Ballgremium frei erfunden) konnte beginnen. Natürlich brauchten wir aber hierzu noch ein passendes Richterteam, welches aus bekannten Mitgliedern bestand. Jede Sparte wurde mit ein oder mehreren Punkte vorgestellt. Begonnen hatten wir mit der Dressur. Zwei unserer Mitglieder waren als Dressurpferd verkleidet und tanzten zu einer fetzigen Musik. Danach waren wir an der Reihe. Wir zeigten auf unserem Bock unsere, eigentliche, diesjährige M* Gruppenkür etwas aufgemotzt. Im Anschluss waren unsere Brauchtumsreiter an der Reihe, welche in den Kinderfestkostümen ihre Geschichte erzählten. Dann kam die Jugend, welche eine witzige Sprachmaschine darstellte. Gefolgt von den Eisenharzer Männerturner, welche über unsere Hindernisse sprangen und dann war das Publikum gefragt. Zwei Dreierteams traten gegeneinander an. Zuerst mussten sie Holzhacken, danach einen Stall bauen und ein Pferd malen. Angeheizt von dem Zweikampf war dann unser „Happy Pony – Romeo“ an der Reihe. Zusammen mit der Reiterjugend stand Romeo (ein kleines echtes Pony) auf der Bühne und zeigte ein paar Zirkuslektionen. Danach präsentierte unsere Kassiererin Iris Bongartz, als Verkäuferin, wie ein Pferd in 90 Jahren aussehen könnte und preiste es dem Publikum an. Danach waren wir wieder an der Reihe und zeigten dem Publikum, dass wir auch auf dem Boden was drauf haben. Passend zum Thema mit goldenen Hosen und schwarzen T-Shirts zeigten wir einen Tanz mit Akrobatischen Elementen. Schließlich war es soweit und höchst persönlich verlieh Kaiser Ludwig unserem Vorsitzenden das goldene Vereinsabzeichen, welcher das Abzeichen an die Jugend weiter gab. Danach wurde noch viel getanzt, gelacht, getrunken und gefeiert.
 
 
In der Zwischenzeit hat sich bei uns noch viel ergeben.
 
 
Paddy und Anne haben sich auf den weiten Weg nach Österreich gemacht um „unserer“ Dona einen kleine Besuch abzustatten. Zu unserer großen Freude geht es unserer kleinen Maus richtig gut. Sie lebt nun in einer kleinen Herde von insgesamt 4 Pferden und darf den ganzen Tag auf der Koppel ihr Dasein mit den anderen
verbringen und die Aussicht genießen. Ab und zu erkundet sie auch das Gelände unter dem Sattel. Jetzt drücken wir Dona und ihrem neuen Besitzer ganz fest die Daumen, dass der Nachwuchs vielleicht bald mal vor der Tür steht.
 
 
Eines Mittwochs im Mai hatten wir irgendwie verpennt, dass wir keine Halle für unser Training zur Verfügung hatten…. So hatten wir kurzer Hand uns entschlossen Davis trotzdem zu putzen um dann mit ihm einen gemeinsamen Spaziergang zu machen und den schönen Abend noch zu genießen. Als wir Davis was fertig hatten haben wir uns überlegt „eigentlich könnten wir Charly mitnehmen“. Kurzerhand holten wir Charly noch raus und gingen mit beiden spazieren. Die zwei sehen nicht nur gleich aus, sondern haben auch sehr, sehr ähnliche Angewohnheiten. Anne sagt immer: Davis ist der kleine und ältere und Charly der große junge. Wir waren fast eine gute Stunde mit den beiden unterwegs. Sie waren total lieb und wir haben ab und zu natürlich eine kleine „Gras-Pause“ eingelegt.
 
 
Ende Mai war es dann soweit und Charly durfte seinen ersten Ausflug machen. Er fuhr mit Paddy und Anne nach Herbertingen um bei dem Longierlehrgang mit Petra Kirchner teilzunehmen. Seit wir Charly haben war, dass sein erster Ausflug. Charly war total lieb und brav. Beim Lehrgang hat er auch sehr gut mitgemacht. Das einzige was ihm im Weg stand war er selber. Charly wollte mal wieder alles richtig machen und war zu übereifrig..... Ja, ja so kennen wir unseren großen.
 
 
Ansonsten läuft es mit Charly sehr gut. Im Volti machen wir viele Fortschritte mit ihm aber uns ist es wichtig alles langsam anzugehen damit wir ihn nicht überfordern. Wir haben sogar schon versucht einen Trab-Aufsprung zu machen und er lief seelenruhig weiter als ob grad nichts gewesen wäre. Anfang Juli findet in Herbertingen eine WBO-Voltigierpferde-Eignungs-Prüfung statt, d.h. das Pferd wird erst einmal auf beiden Händen an der Longe vorgestellt, danach zeigen drei Voltigierer einen Pflichtblock ihrer Wahl im Galopp und im Anschluss noch eine Kür mit fünf Partnerübungen im Schritt. Hm, eigentlich machen wir dass jetzt schon alles mit Charly und als kleiner Einstieg wäre das sicherlich gut.
 
Naja, jetzt heißt es erstmal „PFINGSTFERIEN“ und „TRAININGSLAGER“. Wir machten uns in der ersten Pfingstwoche auf nach Hohentengen ins Trainingslager. Keine Angst wir haben uns entschieden Charly eine Woche Voltipause zu gönnen und sind ohne Pferd angereist. Das wäre auch noch zu viel für unseren großen gewesen. Charly lebt ja noch im Luxus und lernt aktuell nur einmal in der Woche mit vier Voltis langsam das Voltigieren. Wir hatten uns fest vorgenommen unsere Pflicht zu verbessern und da Daniel Kaiser mit Movie wieder vor Ort war, war das kein Problem.
Wir immer haben wir versucht jeden Tag ein wenig „Tagebuch“ zu schreiben.
Hier nun ein kleiner Bericht:
Tag 1 – Montag, 09. Juni 2014
Um 14:00 Uhr haben wir uns heute am Stall zur Abfahrt getroffen. Nachdem sämtliches Gepäck in den Autos verstaut war ging's los nach Bad Saulgau ins Zeltlager.
Nach einer Stunde Fahrt in der brütenden Hitze haben wir unser Zelt eingeräumt und unsere Freunde aus Fronhofen, Bad Saulgau, Freising und Herbertingen begrüßt. Gemeinsam haben wir dann Kuchengegessen und sind dann gestärkt zu einer Wasserschlacht aufgebrochen. Was sollte man auch sonst bei diesem heißen Wetter machen. Im Anschluss ging es dann zum gemeinsamen Abendessen. 
Tag 2 – Dienstag, 10. Juni 2014
Sofa und Katha hatten heute Morgen die wundervolle Aufgabe um 6:00 Uhr aufzustehen und Frühstück richten zu gehen. Um 7:00 Uhr bewegte sich der Rest von uns etwas schläfrig zum Frühstück.
Danach ging es auf zum Geochaching mit der Bundeswehr gemeinsam in den Wald. Da wir super Suche waren und die Schätze innerhalb weniger Minuten immer fanden waren wir viel zu früh fertig mit Boomy. Deswegen mussten wir warten bis wir unser Trinken an der ausgemachten Zwischenstation bekamen. Im Anschluss machten wir auf den Heimmarsch Richtung Essenszelt und genossen das mega leckere Mittagessen, auf das wir uns schon den ganzen Morgen gefreut hatten: Nudeln mit Paprikasoße und Schweinefleisch.
Motiviert und gestärkt ging es zum Tea-Bo-Training, dass natürlich, wie schon letztes Jahr, sehr anstrengend war, aber auch viel Spaß machte. Man konnte sogar sehen, dass wir uns bei den, für die Koordination anspruchsvollen Bewegungen um einiges geschickter angestellt haben als das Jahr zuvor.
Gleich nach dem Tea-Bo kam Marco unser Krafttrainer und wir absolvierten noch ein „kleines“ Zirkeltraining. Außerdem hat er unserer Fine eine weitere neue Diagnose für ihre ganzen Schmerzen gegeben hat. Daraufhin konnten wir endlich zum lang ersehnten Abendessen von Margie aufbrechen.
Nach dem Abendessen haben sich Laura, Carina, Daniel, Anne und Sabi zusammengesetzt und den Trainingsplan für die kommenden Tage für alle Gruppen zusammengestellt. Bereits ein paar Tage zuvor hatten Carina und Laura einen groben Plan entwickelt wie es aussehen könnte und dass jeder den ganzen Tag nutzt um Trainingseinheiten zu haben. Anne und Sabi offenbarten uns danach gleich, dass es ab sofort jeden Morgen um 6:00 Uhr mit einer Joggingtour in zwei Gruppen vor dem Frühstück losging. Im Anschluss warteten Laura, Carina, Daniel, Anne und Sabi bis um ca. 24:00 Uhr als endlich der Herr Kaiser mit Movie eintraf und begrüßten ihn.
Aber das war noch nicht alles – in der zweiten Nacht ging es gleich richtig los. Mitten in der Nacht zog plötzlich ein gewaltiger Sturm auf und wir räumten alle in kurzer Hand die Zelte. Wir verlagerten unsere Schlafplätze in den Trainingsraum und versuchten in Ruhe weiter zu schlafen.
Tag 3 – Mittwoch, 11. Juni 2014
Etwas müde und trotz der kurzen Nacht stand das komplette Zeltlager um 6:00 Uhr (!!!) auf, denn heute hatten wir das Vergnügen vor dem Frühstück noch Joggen zu gehen. Aber zuerst schauten wir nach ob unsere Zelte inkl. unseren zurückgelassenen Sachen noch. Wir hatten Glück es hatte nur ein Zelt erwischt – das von Fronhofen. Die ganzen Mattratzen und einige Klamotten waren nass. Zum Glück sah es nach schönem Wetter heute aus.
Trotz dessen richteten wir uns halle für das gemeinsame Joggen her. Wir wurden in 2 Gruppen aufgeteilt (Fortgeschrittene und Anfänger). Uns wurde aber gesagt, dass wir auch jederzeit selbstständig die Gruppen tauschen können. Während wir uns frühsportlich betätigten, haben Anne, Fine und die Kleinste vom Team aus Fronhofen dabei geholfen für uns mal wieder ein herrliches Frühstück zu zaubern.
Leider wurde Sabrina vom Joggen gehen etwas schlecht, da sie vorher nichts gegessen hatte und sie konnte beim ersten Training mit Daniel noch nicht mit machen. Wir anderen machten uns bereits schon mal warm während Daniel den „Movie“ aufbaute. Zu unserem Erstaunen hat sich in den letzten 2 Jahren sehr viel getan und Movie wurde technisch optimiert. Wir hatten nicht nur ein galoppierendes Holzpferd, sondern eines welches im Linksgalopp lief, die Galopp-Geschwindigkeit einstellbar war und sogar ein Laufband hatte. Somit hatten wir optimale Trainingsbedingungen. Wir entschlossen uns gleich am ersten Tag den Aufsprung zu trainieren.
Nach dem anstrengenden Training mit Daniel haben Anne und Sabi gleich im Anschluss die Übungen mit uns am „normalen“ Holzpferd noch verinnerlicht und weiter geübt. Danach gingen wir alle hungrig zum Mittagessen. Inzwischen ging es auch Sabrina wieder besser und wir konnten uns alle gemeinsam die Hähnchenschenkel, Nudeln, Kroketten und das Gemüse schmecken lassen.
Leider hatte unsere Tae-Bo-Trainerin Kopfschmerzen und das Training fiel aus. Wir nutzten die Pause um uns noch ein bisschen im Schatten, bei gefühlten 50°C auszuruhen. Nachdem wir genug gefaulenzt hatten, machten wir uns auf den Weg zum Krafttraining mit Marco. Dort lernten wir exteeeeeeeemmmmm wichtige Sachen, wie zum Beispiel wo der Gluteus Maximus im Körper ist und noch 500.000 weitere Namen anderer Muskeln in unserem Körper. Wir stellten aber auch schon fest, dass Anne mit uns ein viel anstrengendes Programm in der Turnhalle absolviert. Nach dem Krafttraining hieß es dann erstmal wieder ABENDESSEN!!!
Gleich am ersten Tag mit Daniel hatten wir zum Glück 2 Trainingseinheiten bei ihm und wir haben weiter an unserem Aufsprung gearbeitet. Glücklicherweise ging es Sabrina wieder besser uns so durfte dann auch Sabrina endlich auf dem sich bewegenden Holzpferd turnen. Anschließend duschten wir noch ganz schnell und fielen alle tot müde ins Bett.
Tag 4 – Donnerstag, 12. Juni 2014
Wie zukünftig jeden Tag mussten wir mal wieder um 6:00 Uhr und pünktlich zum Morgenlauf erscheinen. Im Anschluss gab es wieder Frühstück und wir machten danach einen kleinen Verdauungsspaziergang zurück zum Zelt. Ohne große Pause machten wir uns direkt auf den Weg zum freien Movie, um die am Vortag gelernten Übungen mit Anne und Sabi zu verfestigen. Danach brauchten wir erstmal eine Ruhepause - natürlich wieder im Schatten.
Beim Mittagessen mussten wir uns heute ein bisschen beeilen, weil wir direkt im Anschluss Training mit Daniel hatten und da natürlich nichts verpassen wollten. Bereits aufgewärmt trainierten wir heute den Stützschwung vorlings auf Movie, dem Boden und dem Barren. Danach sind Anne und Sabi mit uns nochmal die Übungen am Holzpferd durchgegangen.
Das direkt darauf folgende Krafttraining war heute außergewöhnlich. Marco kam mit Hanteln und Gewichten, sowie „Little John“, seinem geliebten Skelett, und gab uns zwei (!!!) sehr aufschlussreiche Stunden Anatomie-Unterricht. Zugegeben, wir sind alle fast eingeschlafen. Jegliche körperlichen Probleme behandelte er ausschließlich mit Kniebeugen und bestaunte jedes klitze kleine Problem als wäre es so schlimm wie lebenslanger Schnupfen.
Froh diesen langen, wenn auch sehr spannenden Vortrag hinter uns gebracht zu haben, schauten wir noch ein bisschen den anderen Gruppen beim Training zu und begaben uns anschließend zum Abendessen.
Auch nach dem Abendessen waren wir nochmal fleißig und machten in unserem Zelt ein zweistündiges Brainstorming mit Anne und Sabi, bei dem wir auf engstem Raum zwischen unseren Liegestuhlbetten alle Übungen durchgingen und wiederholten um keine zu vergessen.
Tag 5 – Freitag, 13. Juni 2014
Wie üblich standen wir zum morgendlichen Joggen auf mit anschließendem leckerem Frühstück. Danach hatten wir erst einmal Pause und ruhten uns in den frühen Sonnenstunden aus. Gegen 11:00 Uhr machten wir uns dann langsam warm, da nun das Training mit Daniel auf dem Movie Programm stand. Wir entschieden uns heute den Stützschwung rücklings für die Rückwärtsschere zu trainieren. Nach einer leerreichen Trainingsstunde machten wir uns auf zum Mittagessen. Nach dem Mittagessen versuchten wir das erlernte nochmal zu festigen und im Anschluss war dann Tae-Boe wieder an der Reihe.
Am späteren Nachmittag reiste dann auch Paddy an, die leider unter der Woche noch arbeiten musste und jetzt erst für die letzten zwei Tage zu uns stoßen konnte. Nachdem Paddy sich in unserem Zelt ein Plätzchen gesucht hatte, stiefelten wir rüber zum Abendessen.
Da wir Paddy noch nicht in unsere Kür für den bunten Abend mit eingeplant hatten, begaben wir uns nachdem wir alle fertig gegessen hatten in den Trainingsraum um diese nochmal ein bisschen umzustellen und zu üben. Als die Kür dann endlich stand, waren wir noch weiter fleißig und zu unserem Glück war Movie frei. Wir verlegten unser Training vom Turnpferd auf Movie und trainierten unsere M* Kür mal im Galopp. Danach machte Anne mit Paddy einen Crashkurs in die neu erlernte Pflichttechnik, die wir in den vergangenen Tagen gelernt hatten. Als wir fertig waren, war es dann auch schon wieder Zeit für's Bett.
Tag 6 – Samstag, 14. Juni 2014
Nach einer relativ „mal“ kalten Nacht konnten wir uns beim täglichen Morgenlauf wieder ein bisschen aufwärmen. Dieses Mal liefen wir alle gemeinsam in einer Gruppe. Wir hatten erst wieder kurz vor dem Mittagessen bei Daniel Training daher konnten wir uns nach dem Frühstück noch ein bisschen ausruhen und schlafen, bevor wir wieder aufbrachen, um uns wieder für das Training warm zu machen.
Da Daniel unbedingt einmal unsere Kür sehen wollte haben wir nur kurz den Aufsprung und den Stützschwung vorwärts trainiert und führten danach unsere geplante 2014er Kür vor, die wir vor genau einem Jahr hier im Zeltlager entwickelt haben. Daniel fand diese auch gar nicht so schlecht. Leider hatten wir unsere Kürmusik nicht dabei aber zum Glück hatte Anne auf ihrer Kamera noch ein Video drauf. Daniel hat unsere Kürmusik gut gefallen und so haben wir mit Daniels Hilfe die Kürübergänge noch ein bisschen eleganter gestaltetet.
Um auch noch was vom Mittagessen zu bekommen, liefen wir direkt nach dem Training rüber zum Essenszelt. Danach legten wir ein kurzes Verdauungsspäuschen ein bevor wir uns beim Tea-Boe nochmal richtig verausgaben konnten. Wir blieben auch nach dem Powertraining mit Melli fleißig und legten noch eine Krafttrainingseinheit mit Sabi ein.
Wie es schon in den vergangenen Jahren Tradition geworden ist, wurde heute am letzten Abend gegrillt. Es gab zahlreiche Salate sowie Würstchen, Steaks und Putenschnitzel. Am Abend war dann in der Trainingsscheune Party angesagt. Das Voltiteam Bad Saulgau hatte dort eine riesige Musikanlage aufgebaut und sie in eine Disko verwandelt. Da wir aber alle ziemlich müde waren, ließen wir uns auf der Party nur kurz blicken und verabschiedeten uns alle recht früh ins Bett.
Tag 7 - Sonntag, 15. Juni 2014
 
Wie schnell die Zeit doch verging. Da wir in den letzten Tagen alle fleißig trainierten ließen wir das gemeinsame Joggen ausfallen und gingen gleich zum letzten leckeren Frühstück.
Im letzten Training mit Daniel haben wir weiter an unseren Kürübergängen gearbeitet und sind auch mit der ganzen Kür durchgekommen. Im Anschluss hat uns dann Daniel noch einige Übungen zum Salto Abgang auf dem Pferd gezeigt. Katha und Anna durften sogar, aber natürlich mit Sicherheitsgurt und Hilfestellung, einen Salto rückwärts springen auf dem galoppierenden Movie. Voller Adrenalin hieß es dann für uns erst einmal Mittagessen! Nach dem Mittagessen machten wir uns auf unser Zeug zusammenpacken und Zelt räumen, denn schon bald würden die ersten Autos mit Besuchern für den Bunten Abend anrollen und wir wollten noch vor dem Bunten Abend unser ganzes Gepäck in den Autos verstaut wissen.
Mit unserer üblichen Teamarbeit war aber auch diese Aufgabe ganz schnell erledigt, sodass wir uns nach getaner Arbeit noch gemütlich auf unseren Gepäckbergen ausruhen konnten bevor unsere Eltern ankamen.
Wie auch auf dem Hinweg brachten wir unser gesamtes Gebäck in den Autos unter und dann hieß es fast pünktlich um vier konnte dann auch das Programm für den Bunten Abend beginnen. Da das Wetter immer noch ziemlich gut war, waren auch viele Besucher erschienen, die die abwechslungsreichen Programmpunkte bestaunen und beklatschen konnten.
Nach dem Bunten Abend machten wir uns recht bald auf den Heimweg, da wir alle froh waren wieder nach Hause zu kommen, wo uns eine richtige Dusche und unsere weichen Betten erwarteten.
Trotzdem haben wir auch im diesjährigen Zeltlager viel Neues gelernt und konnten unsere Technik verbessern und wir freuen uns schon auf das nächste Zeltlager.


Nach dem Zeltlager waren wir dabei mit Charly fleißig einen Turnierablauf zu üben. D. h. wir haben mit lauter Musik, Applaus, Publikum und mit einem ähnlichen Turnierzirkel geübt. Charly hat das super gemeistert. Allerdings mussten wir etwas mit unserer Volti-Musik üben, da Charly doch etwas ein Gewohnheitstier ist und eher auf ruhige Musik steht. Am Anfang fand er manche Musikteile nicht so toll aber nach ein paar Mal üben hatte er sich daran gewöhnt.
 
 
Genau in der Woche vor dem Turnier kam Charly auf die grandiose Idee mal eine „Ich-probier-mal-aus-wie-weit-ich-kom-und-was-ich-alles-machen-darf-Phase“ zu sein.   Naja, er kann schon manchmal ein echter Spitzbub  sein und man muss aufpassen wie ein Lux, aber er ist halt auch erst gerade acht und in seiner Testphase. Vielleicht ist er auch jetzt nach einem ½ Jahr bei uns angekommen und hat sich eingelebt und probiert jetzt einfach mal aus was er machen darf und was nicht.

Aber dann war es soweit und das erste Juliwochenende stand vor der Tür. Am Samstagmorgen hatten wir mit Charly noch die letzte Generalprobe. Danach machten sich Paddy, Jelly und Anne auf den Weg nach Herbertingen um beim LPO-Turnier zu zuschauen und natürlich um "Alt-Bekannte" - unsere Freunde kräftig anzufeuern.
Am Sonntag, 06. Juli 2014 haben wir uns in aller früh, um genau 4:45 Uhr, im Stall bei Charly getroffen. Leider waren wir nur eine magere Ausbeute von Voltis, da wir ja bei der Prüfung nur zu dritt sein müssen und die anderen, bis auf Josi, keine Zeit hatten. An den Start sind Larissa, Anna und Paddy gegangen. Als wir in den Stall kamen war Anne schon dabei fleißig unsere Sachen herzurichten, damit wir ja nichts vergessen. Wir packten Hänger und Auto, putzten Charly, verluden ihn und dann ging es auch schon los in Richtung Herbertingen. Da es doch noch recht früh am morgen war dauerte es auch nicht lange und Anne musste alleine fahren da wir alle ein kleines Schläfchen machten. Pünktlich in Herbertingen angekommen wachten wir auf und begrüßten schon gleich unsere Hänger-Nachbarn die Voltis aus Fronhofen, welche ebenfalls grad ankamen. Da unser Charly in der Volti-Welt noch ein Unbekannter ist mussten sie nach der Begrüßung natürlich gleich unseren „kleinen“   begutachten. Leider war die Bewirtung noch nicht besetzt und so mussten wir unser Frühstück verschieben und machten uns gleich an unsere Frisuren. Anne hielt dabei noch ein kleines Schwätzchen mit Ingrid Hofer. Für uns ja nicht nur die Richterin am heutigen Tag, sondern die Trainerin aus der Not.
Dann war es endlich soweit und die Prüfungen konnten beginnen und es gab endlich Frühstück!! Als wir gerade in die Halle wollten um Inga (RFV Fronhofen) fest die Daumen zu drücken bei ihrem ersten Einzel Start im Schritt, da lief uns Sabi über den Weg. Ja, Sabi hat es endlich mal wieder geschafft und dann auch noch bei unserem ersten kleinen Start mit Charly mit von der Partie zu sein. Wir nahmen sie mit und schauten Inga zu. Im Anschluss machten wir uns dann gleich daran uns umzuziehen, Charly herzurichten und uns warmzumachen. Für uns war es nicht nur das erste Turnier mit Charly, sondern auch das erste Mal, dass wir Charly auf dem Platz warmmachten. Natürlich, war es nicht das erste Mal, dass Charly auf einem Reitplatz draußen war aber das erste Mal mit Longieren und Voltigieren. Was er aber total unbeeindruckt meisterte. Charly war gut drauf und total entspannt.
Insgesamt waren vier „Voltigierpferde-Neuglinge“ bei der Prüfung Voltigierpferde-Eignungs-Wettbewerb an dem Start. Bei der Prüfung musste man zuerst das Pferd in allen drei Grundgangarten an der Longe vorstellen, danach zeigten drei Voltigierer einen Pflichtblock ihrer Wahl im Galopp (Aufsprung konnte im Schritt oder Galopp erfolgen) und im Anschluss folgt eine gemeinsame Kür mit fünf Übungen im Schritt. Charly war mit uns als dritter an der Reihe. Beim Longieren dauerte es erst ein wenig bis er die Verbindung zur Longe gefunden hatte – trotzdem lief er super. Allerdings auf der rechten Hand viel er in sein altes Schema rein und galoppierte fast immer falsch an. Obwohl Anne mit ihm so fleißig trainiert hatte, aber ansonsten hat er sich beim Longier-Part super präsentiert. Dann war es soweit und es fing mit der Pflicht im Galopp an. Wir haben zwar schon ein paar mal Aufsprung im Trab und Galopp geübt und Charly hat sich dabei sehr gut angestellt. Aber Anne entschied sich Charly zu schonen und wir gingen im Schritt hoch. Charly galoppierte dann auf Kommando los und wir konnten problemlos die Pflicht zeigen. Allerdings hatte Charly ein kleines Problem an der Bande und er legte dort immer etwas an Tempo zu. Wahrscheinlich lag es am Sonneneinfall aber ansonsten lief er gleichmäßig seine Runden. Im Anschluss lief er auch ganz entspannt unsere kleine zusammengestellte Kür im Schritt. Am Ende liefen wir mit einem kleinen Applaus, der wenigen Zuschauern, aus und fielen Charly sozusagen erst einmal um den Hals. Er hatte seinen ersten Start super gemeistert. Danach hatte sich Charly erst einmal eine kleine Stärkung verdient – und da kam auch schon sein eigener Wassereimer und das Herbertinger-Gras lächelte ihn auch schon an. Wir hielten den Moment noch fest und machten einige Gruppenfotos. Dann war auch der letzte Starter fertig und die Siegerehrung konnte beginnen. Es blieb spannend bis zum Schluss, da keiner das Ergebnis kannte und sich alle Pferde inkl. ihrer Longenführer in der Halle versammelten. Dann fing der Sprecher an: „in der Prüfung siegte mit einer Wertnote von 6,60 Punkten das Pferd Charly vom RFV Isny-Rohrdorf.“ Wir jubelten und freuten uns riesig und Charly nahm seine erste goldene Schleife entgegen. Charly gewann mit großem Abstand vor den beiden Pferden von SV Harpoldingen und der RG Kimratshofen. Natürlich mussten wir danach noch Siegerfotos machen und Charly kam noch in den Genuss ein paar Gras-Häppchen vor der Heimfahrt zu nehmen. In Isny angekommen bekam Charly erst mal eine Dusche und genoss dann noch seine wohlverdiente Box und natürlich noch ein paar Schmusestunden mit uns.

Nun war es endlich soweit und die Sommerferien standen vor der Tür. Da Charly zwischenzeitlich sehr gute Fortschritte macht hat sich Anne dazu entschlossen die Sommerferien zu nützen (da ja nicht immer alle von uns da sind) um Charly langsam an alle seine Turnier-Voltis zu gewöhnen. Man muss schon sagen, dass war genau richtig für Charly, da er bei manchen von uns erst einmal vorsichtig war ob man auch ja lieb zu ihm ist. Mittlerweile hat er sich aber an uns alle gewöhnt und genießt es regelrecht im Mittelpunkt zum Stehen. Charly macht natürlich auch weiter Fortschritte und mittlerweile schafft er es auch auf der rechten Hand im Rechtsgalopp zu 99% immer richtig anzuspringen.

Hier zwei kleine Geschichten von unserm riesen Bär während der Sommerferien:
1.Zum Aufwärmen haben wir ja grundsätzlich unsere Isomatten in der Halle. Einmal kam Anne auf die Idee Charly die Isomatten näher zu bringen und so zeigte Anne Charly langsam die Isomatte und legte ihm sogar eine auf dem Rücken. Danach lief Anne mit ihm bis zum Hallenausgang und reichte einem von uns die Isomatten zum Aufräumen. Anne machte das in dem nächsten Training wieder mit Charly und dann eigentlich nicht mehr.
Gut drei bis vier Wochen später und als Paddy aus ihrem Urlaub zurück war. Durfte sich Charly noch nach dem Training in der Halle wälzen - wir wissen ja, dass das unserem Bär sehr gut gefällt und regelrecht auch solche Geräusche von sich gibt und danach holt er sich meistens gleich noch ein paar Streicheleinheiten ab. Danach nahm Anne Charly am Halfter und legte ihm eine Isomatte wieder auf den Rücken und was macht Charly. Er läuft gemütlich los – aber nicht irgendwo hin, sondern genau zum Hallenausgang und hält vor der verschlossenen Bande und bleibt stehen. Doch das war noch nicht alles – Charly packt die Isomatte mit seinem Maul, zieht sie von sich runter und legt sie vor sich hin auf dem Boden. Oh, ja das ist wirklich passiert.  Unser Charly hat von selber beim Aufräumen geholfen.  
2.Nach unserem Training steht Charly wieder gemütlich an der Bande und wartet auf uns bis wir aufgeräumt haben. Vielleicht noch als kleiner Hinweis - unsere Bande ist etwas erhöht aber wegen seiner Größe kann Charly problemlos drüber schauen.
Naja, wieder zurück. Also Charly steht vor der Bande, links und rechts mit etwas Abstand steht Sofa und Anna und auf der Bande stehen ca. 5 unserer Wasserflaschen aus Plastik – Charly steht genau davor und schaut diese ganz interessiert an. Charly schaut die Flaschen ganz genau an und überlegt und dann traut er sich und stupst die erste an. Diese fällt auf der anderen Seite auf den Steinboden mit einem kleinen „Knall“. Charly zuckt kurz zusammen bleibt aber stehen.
Ein paar Sekunden später und mit voller Freude stößt er die zweite, die dritte, die vierte und auch die letzte Flasche herunter. Oh, unser Charly! Wir mussten alle lachen und dann wollte es Anne aber wissen und stellte eine etwas abseits stehende Plastikflasche genau vor Charly hin. Und was machte unser kleiner … er zögerte nicht lange und stieß auch diese von der Bande runter.    Ja, ja unser kleiner, großer Spitzbub!

 
Mitte August hat sich unser Verein entschieden am diesjährigen Jugendturnier (Dressur- und Springen bis zur Klasse L) ein kleines Showprogramm auf die Beine zu stellen. Wir durften dabei natürlich nicht fehlen und so versuchten wir bis zum letzten Ferienwochenende was Vernünftiges auf die Beine zu stellen was gar nicht so einfach war, da ja immer jemand im Urlaub war. Wir wollten auf jeden Fall was auf dem Pferd zeigen und obwohl Charly schon sehr gute Fortschritte macht hat sich Anne dazu entschlossen ihm noch Zeit zu lassen. Dankenswerterweise hatten die Besitzer von Davis Cup nichts dagegen und so konnten wir unseren Programmpunkt mit ihm planen. In den darauffolgenden Samstagen übten wir mit Davis Cup fleißig auf unserem Platz, da bei schönem Wetter das Showprogramm auf dem Platz stattfinden soll.


Am 12. und 13. September 2014 war es dann soweit und das Jugendturnier stand vor der Tür. Zur großen Freude war an dem Wochenende, trotz des miesen Sommers, zwei Sonnentage und das Showprogramm fand jeweils um die Mittagszeit rum auf unserem Platz statt. Leider konnten Anika und Jelly am Showprogramm nicht teilnehmen, da Anika einen Übergangsjob annehmen wollte und das hieß am Wochenende arbeiten und Jelly kam erst kurz vorher wieder aus dem Urlaub zurück.
Am Samstag hatten wir uns entschlossen mal wieder unsere alten Anzüge anzuziehen und eröffneten so das kleine Showprogramm. Wir liefen in den Platz ein, grüßten das gut besuchte Publikum und zeigten zum einen unsere M* Grupppenkür auf dem Turnpferd und gleichzeitig auf Davis Cup verschiedene Pflicht- und Kürübungen im Galopp. Zu unserem Erstaunen war Davis Cup noch kurz zuvor etwas aufgeregt und umkreiste Anne. Aber auf dem Platz angekommen lief er gleichmäßig und ruhig seine Runden und wir konnten problemlos unsere Übungen zeigen. Das Publikum applaudierte und wir liefen aus. Nach unserem Auftritt waren wir alle total stolz auf Davis, dass er sich so gut präsentiert hat. 
Am Sonntag haben wir dann das gleiche Programm aber in unseren „neuen“ Anzügen gezeigt und vor noch größerem Publikum.  Davis Cup hat sich dieses Mal sogar noch professioneller gezeigt und alles sehr gut gemeistert. Wir haben derzeit schon zwei sehr tolle Pferde.    
Danach haben wir noch kurz Charly aus der Box geholt und haben mit ihm noch ein paar Gruppenfotos geschossen.
 

Am 3. Oktober 2014 haben wir uns bereits schon um 5:00 Uhr morgens und damit auch noch etwas verschlafen im Stall getroffen. Charly hat uns ebenfalls etwas verschlafen angeblickt – war aber auch gleich auf Schmusekurs. Nachdem wir dann unseren Hänger beladen hatten, Charly grob geputzt hatten und er sein Heu-Frühstück im Hänger genoss machten wir uns auf den Weg zum WBO Voltigiertag nach Rot an der Rot.
Wir starteten in der Prüfung „Pferdetest“, d. h. egal ob auf der linken oder rechten Hand, egal ob mit Voltigierer oder ohne und egal ob im Schritt, Trab oder Galopp. Mit maximal 5 Voltigierern haben wir 8 Minuten Zeit unser Pferd vorzustellen. Da Charly mittlerweile auch schon in der Turniergruppe läuft haben wir uns entschieden zu fünft an den Start zu gehen. Da leider Katha krankheitsbedingt nicht mitmachen konnten waren Larissa, Paddy, Sofa, Anna und Alina. Aber zur Verstärkung mit dabei waren Josi, Sabrina und Jelly.
Nach fast einer Stunde fahrt sind wir schließlich angekommen. Da es um die Uhrzeit noch recht dunkel war hatten wir etwas Mühe die Reithalle zu finden vor allem da wir die ersten vor Ort waren. Aber schließlich gut angekommen konnte sich Charly nun auf sein 2. Frühstück – seinen Hafer - freuen. Unser Kleiner hatte auf den gesamten Weg bereits sein Heusack geleert.  Wir machten uns langsam dran wach zu werden und uns gegenseitig die Frisuren zu machen. Nachdem dann endlich der Veranstalter eintraf und so langsam auch die Bewirtung aufmachte genossen wir dann unser Frühstück. Danach zogen wir uns um und richteten Charly für seinen Start her.
Insgesamt gingen 7 Pferde in dieser Prüfung an den Start, wobei hier auch Pferde dabei waren, welche letztes Jahr bereits in der Prüfung an den Start gingen – also keine Neulinge. Wir waren als vierter an der Reihe. Aber erst hieß es für Charly und uns warm machen. Das war spannend, da Charly sich auf einem Rasenplatz warm machen musste und das Gras sah einfach so verlocken und vor allem lecker aus.   Aber nachdem Anne mit ihm geklärt hatte, dass er wohl oder übel laufen soll und nicht essen war das auch ok. Danach durfte Charly noch kurz in der Halle laufen und dann hieß es auch schon startfrei für uns. Zuerst zeigten Larissa, Sofa und Anna verschiedene Pflichtübungen im Galopp auf Charly wobei Anna einen Trabaufsprung mit Hilfe machte. Charly ließ wie immer die Übungen auf ihm zu und lief gleichmäßig und locker seine Runden. Wobei der Richtertisch mit folgenden Musikboxen etwas komisch waren und er immer die Nähe von Anne suchte. Gleichzeitig auf dem Vorbereitungszirkel ließ der nächste Starter immer wieder lautstark von sich hören. Wobei sich Charly nicht aus der Ruhe brachte. Nach den Galoppübungen zeigten wir im Schritt eine Kür aus Einzel- und Doppelübungen. Wir hatten hier schon ein paar ziemlich anspruchsvolle Übungen dabei, wo Charly sich gut ausbalancieren muss. Aber auch das meisterte er wie gehabt. Nach der Prüfung waren wir alle stolz auf ihm, machten noch ein paar Gruppenfotos, räumten alles auf und Charly genoss das saftige Grass.
Dieses Mal wurde nach einem Punktesystem bewertet. Die Höchstpunktzahl war 80. Unser Charly hatte insgesamt 62 und zu unserer Freude hat er alle Konkurrenten hinter sich gelassen und seinen ersten Pokal geholt.    Total stolz auf unseren Großen fuhren wir nach Hause und sind gespannt drauf wie er sich in 2 Wochen in Laichingen schlägt.
 

 
Die 2 Wochen sind so schnell vergangen. Am 19. Oktober haben wir uns wieder in aller früh – um genau 5:10 Uhr bei Charly im Stall getroffen. Charly sah noch etwas verschlafen aus aber er genoss neben dem Putzen gleich mal die Vorzüge eines Voltigierpferdes – nämlich nebenbei von einem Volti mit Heu gefüttert zu werden.  Nachdem wir alles gepackt hatten und Charly sicher in den Hänger verladen haben machten wir uns auf dem Weg nach Laichingen. Unsere drei Fahrer kämpften sich durch die Dunkelheit und den Nebel um Ulm durch während wir die Zeit nutzten und noch eine Runde schliefen. In Laichingen angekommen bekam Charly erstmal seinen Hafer und wir richteten uns erst einmal, da es mal wieder noch kein Frühstück gab. ca. 20 Minuten später war es dann aber soweit und wir konnten noch schnell was essen und dann hieß es auch schon Charly richten.
Anne musste Charly mal wieder auf einen Grasplatz warmmachen aber dieses Mal lief es ohne Essensversuche von Charly – unser Großer lernt halt sehr schnell. Insgesamt sind vier Pferde an den Start gegangen und wir waren als dritter an der Reihe. Es haben wieder die gleichen Voltis plus Katha Charly am Start unterstützt wie in Rot an der Rot. Dann war es soweit und Charly war mit uns an der Reihe. Wie gewohnt meisterte auch dieses Mal Charly seinen Start mit einer Ruhe und Gelassenheit obwohl dieses Mal schon viel Publikum auf der Tribune stand und auch eine Unruhe durchging. Charly lief seine Runden entspannt und ließ uns die verschiedenen Übungen auf ihn machen. Direkt nach dem Start bekam gleich jeder kurz ein mündliches Protokoll vom Richter Harald Grimm. Harald war begeistert von unserem Charly und meinte nur „den Großen können wir behalten“.
Direkt nach dem Start sind wir unserem großen um den Hals gefallen, haben noch ein paar Gruppenfotos gemacht und schließlich war es dann soweit und Charly hat seine Belohnung erhalten – er genoss das Laichinger-Gras. Wir hingegen genossen den wunderschönen Herbsttag neben Charly und lagen im Gras oder gingen mit ihm kleine Runden spazieren, da wir ihn vor der Siegerehrung nicht in den Hänger stellen wollten. Charly genoss es richtig bei uns sein vorallem wollte er auch versuchen von unserem Essen was zu stibitzen.  Ja, ja unsere Naschkatze halt.  
Aber dann war es soweit und es hieß für Charly und Anne fertig machen für die Siegerehrung. Alle Teilnehmer versammelten sich zur Siegerehrung in den Wettkampfzirkel und die Ansage nahm die Platzierung vor. Es siegte in der Prüfung Pferde-Eignungstest mit 6,3 Punkten Royal Diva vom RFV Weilheim/Teck. Den zweiten Platz mit 6,2 Punkten erreichte Charly vom RFV Isny-Rohrdorf. Wir jubelten natürlich alle und Charly nahm seine erste Silber-Schleife entgegen – naja, versuchte es. Das müssen wir noch ein wenig üben. Den dritten Platz belegte Mae vom RG Kimratshofen mit 6,0 Punkten gefolgt von Charleston (RC Steinenbronn) mit 5,8 Punkten. Danach gab es noch eine kleine Ehrenrunde und schließlich machten wir uns auf den Heimweg.
Wir werden nun versuchen Charly weiter fit über den Winter zu machen und mal sehen wie weit wir mit ihm im Frühjahr dann sind.

Am 1. November 2014 haben wir uns nach dem Training mit Davis Cup und Charly und nach einer kleinen Stärkung auf den Weg nach Bad Saulgau/Hohentengen gemacht. Dort wurden wir bereits von Gero Meyer erwartet. Wir hatten bei ihm einen 3,5 stündigen Techniklehrgang in der Turnhalle. Wir haben uns für die Pflichtübung Verbesserung der Stützschwünge und Scheere vorgenommen. Nach einem kurzen Aufwärmprogramm und den passenden Vorübungen ging es auch schon gleich über in die Theorie. Gero gab uns viele Tipps unsere Stützschwünge zu verbessern. Wir hörten ihm gespannt zu und versuchten es auch umzusetzen. Wie immer war der Lehrgang sehr lehrreich und wir versuchen nun die neu gerlenten Dinge umzusetzen und zu festigen in unserem Wintertraining.

Wir wünschen alle frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!




 
 
 

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So, der Turnierbericht und Ergebnisse sind endlich online
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Wir aktualisieren gerade einige Rubriken auf unserer Homepage :-)
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Wir haben ein neues Teammitglied
:-) mehr unter Pferde
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Wir aktuallisieren endlich mal wieder unsere Homepage - Aug. 2016
News, Pferde, Voltis, Fotos...
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Zeltlager Bericht und Turnier Herbertingen Ergebnisse und Bericht sind online. Fotos folgen auch noch irgendwann
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So, endlich der Bericht und Ergebnis von Ulm-Wiblingen ist online und unsere Ausschreibung
für unser Turnier im September ebenfalls
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Steckbriefe von Pferden, Gruppe und Trainer sind aktualisiert
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Ein paar neue Fotos, News 2014, Termine 2015 sind online. Weitere folgen noch....
- Fotos Jugendturnier
- Fotos Rot a.d. Rot
- Fotos Laichingen
- News 2015
sind online...
 
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